Guten Tag meine lieben deutschen Freunde, TanteWalja, Tante Swetlana, liebe meine Sponsoren und alle mir lieben Leute!

Mit großer Dankbarkeit und Liebe schreibt Ihnen OlgaKonzewitsch aus dem belarussischen Dorf Powit. Ihr könnt mir gratulieren – HURRA – ich habe es geschafft: ich habe ein Diplom. Ich schreibe euch diesen Brief, denn zum ersten Mal in meinem Leben möchte ich angeben. Ich weiß, das soll man nicht. Aber verzeiht mir – was ich erreicht habe war für mich eigentlich unerreichbar. Das ist aber nicht allein mein Verdienst – Sie und ich haben gemeinsam gesiegt. Anfangs glaubte ich nicht, dass alles gut geht. Oft war ich deprimiert und ohne Kraft und Hoffnung mein Ziel je zu erreichen. Nun habe ich erfolgreich das Staatsexamen bestanden und das Diplom in der Hand. Nur weil Ihr an mich geglaubt habt und Dank Eurer zuverlässigen Unterstützung habe ich das geschafft. Bis dahin glaubte ich immer, anders als die anderen Menschen zu sein und hatte die Hoffnung verloren, dass ich jemals etwas erreiche. Nur mit Eurer Unterstützung konnte ich das überwinden, auch wenn ich oft weinte. Vielen Dank Euch allen! Ihr habt mir Zuversicht und Selbstvertrauen geschenkt und Hoffnung für die Zukunft gegeben. Immer half mir Eure Unterstützung. Ich dachte nie die lange Zeit (3 Jahre) des Studiums zu bewältigen. Auch meine Verwandten und Freunde glaubten nicht daran. Sie dachten, Eure finanzielle Unterstützung meines Studiums sei umsonst. Ich setzte alles daran, das Studium erfolgreich zu absolvieren. Das hätte auch mein verstorbener Vater von mir erwartet. Schade, dass er diesen Triumpf nicht miterleben konnte.

Noch einmal bedanke ich mich für alles – besonders aber für den Glauben an mich selber, den Ihr mir geschenkt habt. Ich wünsche Euch allen und Euren Familien Gesundheit, Friede und Zufriedenheit. Mögen in Euren Herzen immer leben Glaube, Hoffnung und Liebe. (Anmerkung d. Übersetzers. Dies ist eine jahrhundertealte traditionelleFormulierung.) Ich bin überglücklich, dass mir solche Freunde wie Ihr geschenkt wurden.

Mit Dankbarkeit Olga Konzewitsch

Brest, März 2011